| FoyerSTADT
Foyerinstallation für Kampnagel
Hamburg 2007
Ab 2007 ist raumlabor_berlin für 5 Jahre verantwortlich für
die architektonische Entwicktlung des Hamburger Theaters „Kampnagel“.
Als ersten Schritt realisierten Markus Bader und Benjamin Förster-Baldenius
eine Installation im Eingangsbereich des Theaters: die Foyerstadt.
Diese Neuerung besteht im wesentlichen aus zwei Gruppen von Elementen:
Fassaden und Sitzstädte. Dazu kommen noch ein Set von bloc‘s,
als Bank, Bar, Tresen, Tisch und einige kleinere Maßnahmen
am Bestand.
Die Fassaden sind entwickelt aus den stereotypen Bildern von alltäglichen
baulichen Umgebungen. Es sind indealisierte Bilder von Stadt, die
hier aufgerufen werden und dem Imaginären nähergerückt
werden.
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position
"passpartout"
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kleine
Dokumentation herunterladen (pdf
5mb) |

 
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Die
Fassadenelemente haben innerhalb der Foyerinstallation die Aufgabe
Raum zu gliedern, ohne ihn streng zu separieren. Die Fassadenöffnungen
erlauben Durchblicke oder Durchtritte durch Türöffnungen,
sie sind benutzbar, wie echte Fassaden auch, sie können separieren
zwischen einem Innen und einem Außen. Da sie aber als quasi
flächige Elemente konzipiert sind, benötigt eine Fassade
die Unterstützung durch ein komplettierendes räumliches
Arrangement, um tatsächlich innen und außen zu etablieren.
In sich selbst behält jedes Fassadenelement eine Ambivalenz gegenüber
Trennen oder Verbindung, gegenüber Exklusion oder Inklusion.
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position
"close in at the bar" |

Die
Sitzstädte sind von den Fassaden abgeleitet. Sie folgen formal
direkt der Fassade, indem auf einer vertikalen der Sitzstadt als
räumlicher Abdruck Fassadenverschlüsse angeordnet sind.
In der Horizontalen entwickeln die Sitzstädte die unterschiedlichen
Themen der Fassaden räumlich weiter und übersetzen sie
in eine bewegte Stadtlandschaft. Dies ist der Bereich zum sitzen,
lagern, sich anlehnen, plaudern, trinken. Die fassadenbezogene Vertikale
schiebt sich in den Blick des Gehenden und ermöglicht gewisse
Diskretion. Die Bereiche der Stadtlandschaft sind nicht funktionsbestimmt,
sondern aneignungsoffen. So können die elemente auch kombiniert
werden für bestimmte programmatische Einsätze, aber auch
in der offenen Benutzung ständig neu angeeignet werden.
Die
Installation vermittelt als ganzes ein Bild einer stadt, wie wir
sie noch nie gesehen haben. Sie funktioniert auf der Ebene reiner
Anschauung und Imagination, aber auch auf der Ebene der Benutzung
und gezielten Bespielung. Die Foyerstadt bietet damit ein Basis
für Publikum und Professionelle zur Arbeit, Selbstverortung
und Spiel. |
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industrie
farm
decor
berlin
büro
balkon
suburb |
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position
"promenade" |
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team
FoyerSTADT:
Markus
Bader & Benjamin Foerster-Baldenius
mit
Alexander
Römer
Heike Pauketat
Gregor Siems
Anton Antons
Andine Mosa
Vanessa Gutberlet
Thomas Rustemeyer
Andi Willmann
grafix
by: Gonzague
Lacombe (paris)
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