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raumlaborberlin
baut ein Haus...das EXTRAHAUS . Das Werkzeug ist da, die Baumaterialien,
der Bauzeitenplan liegt vor, der Grundstein wird gelegt.
Mit Eröffnung der Ausstellung beginnt der Bauprozess. Das raumlaborberlin
hat sich in fünf Bauteams gegliedert, von denen jeweils zwei
gleichzeitig bauen. Gebaut wird nicht klassisch nach Plan, sondern
prozessual und im ständigen kommunikativen Austausch. Jedes
Team hat eine Kernaufgabe, abgeleitet aus den Beschriftungen und
Programmzuweisungen klassischer Grundrisse : Wohnen, Schlafen, Küche
und Bad.
Der Bauablauf ist streng gegliedert: Bis zur Bausitzung: Fertigstellung
der Funktionsmöbel und Einbauten. Bis zum Richtfest: Fertigstellung
der programmbezogenen Raumsituation. Bis zur Schlüsselübergabe:
Zusammenfügen der Situationselemente und Fertigstellung der
Gebäudehülle.
Zwischen den Bauphasen ist das EXTRAHAUS zu sehen als Architektur
'in frozen progress‘, als Frage: Wie wollen wir Wohnen? Was
kann Architektur dazu leisten? Wohin soll sich dieses Bauwerk entwickeln,
was ist meine Vorstellung von diesem Raum, wem kann er wie nutzen?
Ein
Projekt über Planen, Denken, Entwerfen und Bauen als Prozess,
das Bauen in der Zeit des vermarktbaren Produkts, über die
Bedingungen des Wohnbaus und die Frage nach den Bedürfnissen
von Wohnenden.
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extrahaus movie 480*320px, 20mb| extrahaus film 480*320px, 20mb
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